Eva Lichtspiele
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Sonntag, den 16.08.2026:
11:00 Eva:
Vivaldi und ich (DF)13:00 Eva:
Insekten - Helden im Verborgenen15:15 Eva:
Lebensansichten eines Huhns (DF)17:45 Eva:
Was haben wir gelacht20:00 Eva:
Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski (OmU)Weitere aktuelle Filme:
100 historisch dokumentierte Sehenswürdigkeiten
Alfred Messel: Wertheimbauten
Chéri, ich komme! - Die Erfindung der Lust (DF)
Das alte Hansa-Viertel
Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski (DF)
Eine Frau, die weiss, was sie will (1957/58)
Fünf von der Jazzband (1932) ADF
Hiddensee
Lebensansichten eines Huhns (OmU)
Tatort: Drei Schlingen (1977)
Toy Story 5
100 historisch dokumentierte Sehenswürdigkeiten
Alfred Messel: Wertheimbauten
Chéri, ich komme! - Die Erfindung der Lust (DF)
Das alte Hansa-Viertel
Der perfekte Schein - Der Fall Bojarski (DF)
Eine Frau, die weiss, was sie will (1957/58)
Fünf von der Jazzband (1932) ADF
Hiddensee
Lebensansichten eines Huhns (OmU)
Tatort: Drei Schlingen (1977)
Toy Story 5
Eintrittspreise
- Erwachsene 10,-- €
- ermäßigt 8,-- €
- Kinder (bis 14 J.) und Kinotag (DI) 7,-- €
Cosima Filmtheater
Bundesplatz Kino
die neue Folge aus der Toy Story Reihe im Eva
Toy Story 5
...voraussichtlich am Wochenende in den Eva Lichtspielen !
Regie: Andrew Stanton, McKenna Harris
Besetzung: Michael Bully Herbig, Tom Hanks, Walter von Hauff
102 Min. fsk 0
Einmal mehr geht unter den Spielzeugen im Kinderzimmer die Angst um. Die Angst davor, ausgetauscht zu werden. Der neue Teil der unglaublich erfolgreichen und bislang erstaunlich konstant auf hohem Niveau spielenden „Toy Story“-Reihe ist dabei voll am Puls der Zeit. Steht nun doch der Siegeszug der digitalen Geräte im Mittelpunkt. Wunderbare Animationsbilder und eine den Wert von echter Freundschaft feiernde Geschichte sorgen für eine kurzweilige Sause.
„Toy Story“ aus dem Jahr 1995 ist zweifelsohne ein moderner Klassiker. Als erster komplett am Computer animierter abendfüllender Kinofilm setzte Pixars Abenteuerspaß rund um den Spielzeugcowboy Woody und seine Freunde Maßstäbe. Noch verblüffender als die Wirkmacht des Ursprungsteils ist allerdings die anhaltend starke Qualität der aus ihm entsprungenen Leinwandreihe. Selten hat man ein Franchise gesehen, dessen Nachfolgekapitel das Niveau des Auftakts mehr oder weniger halten konnten. Oft ist spätestens bei der zweiten Fortsetzung die Luft raus. In diesem Fall allerdings nicht.
Auch der vierte Beitrag „A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando“, der 2019 das Licht der Welt erblickte, schickte bekannte und einige neue Figuren auf eine vor witzigen Ideen nur so sprühende, gleichzeitig hochemotionale Erkenntnisreise. Sieben Jahre später kehrt die Saga mit ihrem fünften Film zurück – und trägt dabei vor allem dem Siegeszug der digitalen Technik Rechnung. Auch in Kinderzimmern gibt es inzwischen viele Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, Künstliche Intelligenz nutzen, um bestmöglich auf die Bedürfnisse des Nachwuchses reagieren zu können. Eine Entwicklung, die, sofern ungesteuert, nicht nur Pädagogen Sorgenfalten auf die Stirn treibt. „Toy Story 5“ bringt sich in den Diskurs mit ein und möchte aufzeigen, wie wichtig echte Interaktion, echter freundschaftlicher Austausch sind.
Der Ausgangspunkt ist ähnlich wie in den meisten vorangegangenen Teilen: Unter den Spielzeugen geht die Angst davor um, ausgetauscht zu werden. Dieses Mal ist es keine andere Puppe oder kein anderes Kuscheltier, das die Dynamik im Kinderzimmer bedroht, sondern das froschförmige Tablet Lilypad. Die Eltern der achtjährigen Bonnie schenken es ihrer Tochter nach anfänglichem Zögern, da die Kleine massive Schwierigkeiten hat, Freunde zu finden. Bei einer Übernachtungsparty wird sie ausgelacht, weil sie noch immer gerne analog spielt. Mit dem Auftauchen von Lilypad sind ihre treuen, lebendigen Spielfiguren rund um die Ordnungshüterin Jessie und den Astronauten Buzz Lightyear urplötzlich außen vor, was vor allem Erstere ändern will. Noch dazu erkennt sie, dass Bonnie die neue Online- und Appfixierung gar nicht guttut.
Jessie möchte helfen, wendet sich dazu an den inzwischen mit Außeneinsätzen beschäftigten Ex-Sheriff Woody und landet durch einen Zufall an der Adresse ihrer einstigen Besitzerin Emily. Dort wohnt freilich längst ein anderes Mädchen, das offenbar Bonnies Kreativität teilt. Unterdessen folgt ein Trupp von Buzz-Lightyear-Actionfiguren, der nach einem Containerunfall auf einer einsamen Insel gestrandet ist, der eigenen Programmierung gemäß dem Polarstern.
Die wichtigste Änderung in „Toy Story 5“ betrifft die Frage, wessen Perspektive dominiert. Anders als früher rückt Jessie in den Mittelpunkt. Sie ist die treibende Kraft und erhält eine anfangs kurz angerissene, später wieder aufgegriffene Backstory. Woody, der bislang der Fixpunkt war, taucht im neuen Film hingegen deutlich seltener auf. Kein schlechter Ansatz, wenn man verhindern will, dass eine Reihe in Wiederholungen erstarrt.
Dass die Macher um Regisseur Andrew Stanton (Ko-Regie: Kenna Harris) die Omnipräsenz digitaler Hilfsmittel und Angebote, auch und gerade bei Kindern, kritisch beleuchten wollen, ist lobenswert.
Christopher Diekhaus (programmkino.de)
https://www.disney.de/filme/toy-story-5
Impressum & Datenschutzerklärung
© Eva-Lichtspiele. All rights reserved.
© Eva-Lichtspiele. All rights reserved.