Eva Lichtspiele
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Sonntag, den 31.05.2026:
11:00 Eva:
Der verlorene Mann13:00 Eva:
Der Super Mario Galaxy Film15:15 Eva:
Ticket ins Leben (DF)17:45 Eva:
Vivaldi und ich (DF)20:30 Eva:
Ticket ins Leben (DF)Weitere aktuelle Filme:
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Eintrittspreise
- Erwachsene 10,-- €
- ermäßigt 8,-- €
- Kinder (bis 14 J.) und Kinotag (DI) 7,-- €
Cosima Filmtheater
Bundesplatz Kino
der zehnte Haferkamp Tatort - Alle 20 Tatorte exklusiv im Eva
Alle Tatort Folgen mit Kommissar Haferkamp im Eva - jeden letzten Samstag im Monat
Tatort: Spätlese (1977)
... nur am Samstag 25. Juli um 11:00 Uhr in den Eva-Lichtspielen !
die 10. Folge der als Unterstützung des Kinos angelegten Tatort Reihe mit Hansjörg Felmy als Kommissar Haferkamp.
Samstag 25.07.
Regie: Wolfgang Staudte
Drehbuch: Herbert Lichtenfeld
Kamera: Gernot Roll
Schnitt: Lilian Seng, Carolin Schmidt-Rösemann
Musik: Klaus Doldinger
Mit Hansjörg Felmy, Andrea Jonasson, Claudia Wedekind, Udo Vioff, Alexander Kerst, Carmen Renate Köper, Willy Semmelrogge, Karin Eickelbaum, Bernd Schäfer, Horst Michael Neutze
Produktionsfirma: Bavaria Atelier GmbH (München-Geiselgasteig)
Produzent: Werner Kließ
Fotos Quelle: tatort fans
Tatortfolge 75
Claudia Bernhold ist schockiert: Ihr ermordeter Ehemann war ein Erpresser! Plötzlich versteht sie, wie sich das Paar trotz bescheidener Einkünfte eine Villa und einen luxuriösen Lebensstil leisten konnte. Gemeinsam mit ihrer gelähmten Schwester Ingeborg erforscht die Witwe die kriminellen Machenschaften ihres Gatten – und steigert sich dabei immer mehr in dessen Rolle hinein. Als Kommissar Haferkamp dem wohlhabenden Geschäftsmann Eckart Waarst auf die Spur kommt, ahnt er noch nicht, welch dunkles Geheimnis dieser zu verbergen sucht …
Statt mit dem Fund einer Leiche beginnt dieser ungewöhnliche Tatort mit der Überbringung einer Todesnachricht. Kommissar Haferkamp steht vor der Haustür von Claudia Bernhold, einer ätherischen rothaarigen Frau mit großen blauen Augen, die bei der Nachricht vom Tod ihres Mannes Paul zusammenbricht. Die zarte Claudia wirkt überfordert von der Situation – doch Haferkamp lässt sich von ihrer Fragilität nicht täuschen. Irgendetwas an ihrem Verhalten kommt ihm merkwürdig vor.
Während der erfahrene Essener Ermittler seine Verdächtigungen hegt, macht Claudia eine erschütternde Entdeckung: In den Unterlagen ihres Mannes findet sie nicht nur eine beträchtliche Summe Bargeld, sondern auch Dokumente, die darauf hindeuten, dass Paul ein Erpresser war. Plötzlich ergibt alles einen Sinn – die Villa, der teure Lebensstil, obwohl beide nur bescheidene Einkünfte hatten. Gemeinsam mit ihrer im Rollstuhl sitzenden Schwester Ingeborg beginnt Claudia, den kriminellen Spuren ihres Mannes zu folgen.
Haferkamp beobachtet die Witwe misstrauisch. Ihr seltsames Verhalten nach dem Mord verstärkt seinen Verdacht, dass sie nicht unschuldig am Tod ihres Gatten sein könnte. Zumal auch der Hausarzt der Familie, Dr. Stolp, verdächtig häufige Besuche bei den Schwestern abstattet – Besuche, die offenkundig nicht nur der medizinischen Betreuung der gelähmten Ingeborg gelten. Stolp, gespielt von dem in Krimiserien der siebziger Jahre omnipräsenten Udo Vioff, echauffiert sich über Haferkamps Unterstellungen.
Die Spur führt Haferkamp zu einer stillgelegten Zeche, wo er eine brisante Entdeckung macht: den wohlhabenden Unternehmer und Stadtrat Eckart Waarst. Was hat dieser angesehene Bürger mit dem Fall zu tun? Und was könnte ihn so erpressbar machen, dass er bereit war, Monat für Monat 5000 Mark zu zahlen? Die Fahndung nach der Wahrheit gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen – besonders, da Waarst hartnäckig schweigt.
Während Haferkamp mit der ihm eigenen bedächtigen, taktisch klugen Vorgehensweise die Fäden entwirrt, gerät Claudia immer tiefer in die Welt ihres toten Mannes hinein. Fast unbemerkt, aber doch irgendwie gewollt, schlüpft sie in dessen Rolle. In den Aktenbergen ungelöster Kriminalfälle der vergangenen Jahre findet der Kommissar schließlich eine Spur – doch noch längst keinen Beweis. Am Ende muss er zu einer raffinierten List greifen, um das Rätsel um Mord und Erpressung zu lösen. (tatort-fans.de)
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