Blissestraße 18
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Eintrittspreise:
-Erwachsene 9,-- €
-Kinder (bis 14 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Dienstag 5,-- €
Wir zeigen heute,
Dienstag, den 15.10.2019:


12:30 Eva:
Der König der Löwen

15:00 Eva:
Deutschstunde

17:45 Eva:
Nurejew - The White Crow DF

20:15 Eva:
Deutschstunde

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Bundesplatz-Kino

Impressum

Deutschstunde

... jetzt täglich (wechselnd) entweder um 15.00 Uhr oder um 20.15 Uhr in den Eva-Lichtspielen !


1971 wurde der drei Jahre zuvor publizierte Roman „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz als fast vierstündiger ARD-Zweiteiler verfilmt. Christian Schwochow („Bornholmer Straße“) adaptiert den Nachkriegsroman nun in der Hälfte der Laufzeit, ohne dass die Adaption gehetzt wirkt. Der Regisseur inszeniert das Drehbuch seiner Mutter Heide Schwochow im staatstragenden Tonfall deutscher Literatur- und Historienfilme, wobei der stimmungsvolle Schauplatz an der schleswig-holsteinischen Küste und das hochkarätige Ensemble um Ulrich Noethen, Tobias Moretti und den Newcomer Levi Eisenblätter entscheidend zur Wirkung beitragen.
Anfang der 1950er Jahre in der alten Bundesrepublik: Der Jugendliche Siggi Jepsen (auf dieser Zeitebene: Tom Gronau) sitzt in einer Besserungsanstalt. Als er einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ verfassen soll, gibt der junge Mann ein leeres Heft ab, weil ihm zu viel zum Thema einfällt. Dafür kommt Siggi in eine Arrestzelle, wo er in einem langen Bericht seine Kindheit rekapituliert.
 Im Jahr 1943 lebt der elfjährige Siggi (Levi Eisenblätter) mit seinem Vater Jens Ole (Ulrich Noethen) und der Mutter Gudrun (Sonja Richter) im norddeutschen Kaff Rugbüll. Siggis Bruder Klaas (Louis Hofmann) dient an der Front, ab und zu kommt die ältere Schwester Hilke (Maria Dragus) zu Besuch. Der Vater hat den „nördlichsten Polizeiposten Deutschlands“ inne, eine Aufgabe, die er ganz im Sinn des nationalsozialistischen Regimes pflichtversessen ausführt. Also belegt der Ordnungshüter den expressionistischen Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti) auf Geheiß von oben mit einem Arbeitsverbot, auch wenn er ihn schont seit der Jugend kennt. Siggi, der im Atelier des Malers ein und aus geht, soll das Verbot überwachen. Der Beginn einer mehrjährigen Gewissensqual... (programmkino.de)