Eva Lichtspiele

Blissestraße 18
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
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telefonisch:
030 / 922 55 305

Eintrittspreise

Wir empfehlen auch den Besuch unseres Nachbarkinos: Pfeil Bundesplatz Kino

Der Senat hat am Samstag, 14.03.2020 angeordnet:

„Alle Kinos bleiben geschlossen.“

Daran halten wir uns selbstverständlich. Wir hoffen sehr, Sie bald wieder hier begrüßen zu können!
Ihnen und Ihren Lieben alles Gute,
Ihr Eva-Team




(Das Datum der Wieder-Öffnung ist leider noch ungewiss.)

Kinoprogrammpreis Berlin Brandenburg

Wir freuen uns ganz dolle! Die Eva-Lichtspiele haben am Donnerstag (14.5.) einen schönen Kinoprogrammpreis vom Medienboard Berlin-Brandenburg für unser Jahresprogramm 2019 bekommen. Für uns ist das sowohl eine große Freude, als auch ein großer Ansporn, weiterhin tolles und besonderes Kino zu machen und auf alle Fälle durchzuhalten. Der Preis hilft auch da, gerade in diesen Zeiten, sehr. Einen großen Dank ans Medienboard für diesen großen Preis!!! Wir danken aber auch unserem Publikum von ganzem Herzen für die Treue und Unterstützung. Sie sind das beste Publikum der Welt!! Wir freuen uns darauf, Sie hoffentlich bald wieder bei uns im Kino begrüßen zu dürfen und mit Ihnen anzustoßen! Freuen Sie sich bis dahin mit uns, bleiben Sie gesund, und schützen Sie sich und Andere.

Publikumsinitiative: Virtuelle Kinokarte

An all unsere treuen Kinogängerinnen und Kinogänger, aber auch an alle Freund_innen und Sympathisant_innen unserer Kinos:
Mit großer Freude, ja Rührung haben wir im Gästebuch Ihre Zeilen gelesen. Ersteinmal sei gesagt, dass es uns allen (MitarbeiterInnen und Angehörigen) bisher sehr gut geht. Und für uns ist klar, dass die Eva-Lichtspiele wieder öffnen werden, ob diese Krise nun ein, zwei oder mehr Monate andauern wird.


















Tatsächlich wird dies die längste bisherige Schließung seit Bestehen des Kinos (ab 1913) sein. Selbst während des 2. Weltkrieges wurde fast durchgehend gespielt. - Wir haben natürlich einige Fixkosten im Monat, die wir zwar herunterzufahren versuchen. Es ist aber z.B. noch fraglich, ob z.B. der Hauseigentümer auf einen Teil oder vielleicht sogar einen Großteil der Miete verzichten wird... Weiterhin gilt es, Personalfragen und noch viele andere Dinge zu klären. Auch werden nun Filmstarts (Filme, die wir ganz sicher bekommen sollten) auf unbestimmte Zeit verschoben, und und und …

Vom Bund gab es nun wirklich schon Geld, das aber nicht für sehr lange reichen wird...
Auf jeden Fall freuen wir uns sehr über jede Aufmunterung - nicht nur in Geldform.
Das erlebt man dieser Tage ohnehin allerorten: Dass Leute anderen, ihnen völlig fremden Menschen, alles Gute für diese Zeit und die Zukunft wünschen.

Wenn Sie uns aber tatsächlich auch finanziell unterstützen möchten, machen wir keinen Hehl daraus, dass Sie das sehr gerne tun können: Sie können Gutscheine oder Virtuelle Kinokarten erwerben. Letzteres bedeutet, daß Sie uns einen kleinen Zustupf zu kommen lassen (Dies ist ein Begriff/die Wortwahl unserer lieben langjährigen Vorführerin mit schweizerischem Migrationshintergrund!). Unser Steuerberater wird auch Spenden als ganz "normale" Einnahmen verbuchen. Aber das ist ja auch okay so. Spendenbescheinigungen können wir leider nicht ausstellen, da wir ein privates Unternehmen und kein gemeinnütziger Verein sind.

(Eva-Lichtspiele, Karlheinz Opitz, IBAN: DE07 1009 0000 7446 5900 00)

Unser großer Dank geht an Sie alle, egal, ob sie freundliche Worte oder Geld spenden!

Aber allem zum Trotz gilt es auch, den Humor und die Kreativität aufrechtzuerhalten, und das gilt natürlich auch für unsere Pappkameraden, die schon länger im home office sind.



Kommen Sie gesund durch diese Zeit! Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen!.

Alles Liebe,
Ihr Eva-Team




Germans & Jews

"Germans & Jews – Eine neue Perspektive"
Wertvolles Plädoyer für den offenen Dialog






Deutsche und Juden, warum kann ich diese Wörter nur auf Englisch aussprechen, ohne dass es sich unangenehm anfühlt? Bei einer außergewöhnlichen Dinnerparty in Berlin diskutieren nichtjüdische Deutsche und in Deutschland lebende Juden über ihre hochsensible Beziehung zueinander. Jetzt, über 70 Jahre nach dem Holocaust! Heute lebt in Berlin die am schnellsten wachsende jüdische Bevölkerung Europas. Diese Entwicklung war 1945 absolut unvorstellbar, wie konnte das geschehen? Kann sich ein Jude jemals in Deutschland zu Hause fühlen? "Berlin ist trendy, und ich fühle mich hier viel sicherer als in Israel", sagt ein jüdischer Künstler. Ob er denn ein stolzer Deutscher sei, wird sein Tischnachbar daraufhin gefragt. "Ja, auf eine gewisse Weise schon", antwortet dieser, "aber nur, weil ich mich meinem Land und meiner Kultur als Patriot der Demokratie und der Menschenrechte verbunden fühle." So entsteht ein lebendiger kultureller Austausch über den Wandel in Deutschland. Zu Wort kommen auch Persönlichkeiten, wie der verstorbene Holocaust-Forscher Fritz Stern, der deutsch-jüdische Schriftsteller Rafael Seligman oder der deutsche Rockmusiker Herbert Grönemeyer.

75 Jahre Kriegsende – Zeit für einen Perspektivwechsel! Im Dokumentarfilm "Germans & Jews – Eine neue Perspektive" diskutieren nichtjüdische Deutsche und in Deutschland lebende Juden über ihre hochsensible Beziehung zueinander. Herausgekommen ist ein erfrischend offener Austausch über Antisemitismus und deutsche Schuld aus heutiger Sicht. Besonders wertvoll auch mit Blick auf aktuellere rechtsextreme und antisemitische Tendenzen in Deutschland. Gleichzeitig unbequem und provokant, unerwartet und aufschlussreich. Steht auf der Webseite des Verleihs.

W-Film bringt diesen Film am 14. Mai per Stream in die Kinos. Und teilt seine Einnahmen mit den Kinos. Schauen Sie also fürs Eva ab dem 14. Mai diese höchst interessante Dokumentation bei sich zuhause an, und unterstützen Sie uns damit.



 Pfeil https://www.wfilm.de/germans-and-jews/

Marlene Dietrich - Berlinfilm - Der Blaue Tiger

Herzlich willkommen in den virtuellen Eva-Lichtspielen: Wir begrüßen Sie mal wieder mit einem selbst gebauten kleinen Video. Viel Spaß:



Filmtips für Coronazeiten: Sie schauen sich diese Filme bei sich zuhause an, und wenn Sie mögen, erwerben Sie virtuell eine Kinokarte und unterstützen unser Kino, indem Sie uns den Betrag einer Kinokarte (9 Euro normal, 7 Eure ermässigt, 5 Euro Kinderkarte) auf unser Konto überweisen: Eva-Lichtspiele, Karlheinz Opitz, IBAN: DE07 1009 0000 7446 5900 00
Jeder Euro hilft uns, diese Coronazeit als geschlossenes Kino zu überstehen.

DAS LETZTE KLEID DER MARLENE DIETRICH (2017)





Der Modetrend der Zukunft: elektrisch leuchtende Kleidung. Das Erstaunliche daran: Marlene Dietrich, Star, Ikone und Trendsetterin, wollte bereits vor 60 Jahren ein solch leuchtendes Kleid haben. Sie war damit ihrer Zeit - wie so oft - weit voraus. Am 6. Mai 2017 war Marlene Dietrichs 25. Todestag.
Der Ikone und Trendsetterin zu Ehren entstand diese Dokumentation, die von Marlene Dietrichs Wunsch nach dem ultimativen, aber nie realisierten Showkleid und der Faszination von elektronischer Kleidung heute erzählt.
Ein elektrisch leuchtendes Blumenkleid - davon träumte Marlene Dietrich. "My Sweethearts", beginnt Marlene den Brief an ihren Designer Jean Louis und sein Team, "ich brauchte Zeit für die technischen Recherchen zu unserem Projekt. Nun habe ich das Problem gelöst und glaube, dass ich gar keine Batterien mit mir herumtragen muss ..."
Hier können Sie den Film schauen:  Pfeil https://www.youtube.com/watch?v=Icj_PfyvwSU



BERLIN UNTER DEN ALLIIERTEN (1945 - 1949)




Mai 1945: Der Krieg ist vorbei, Berlin liegt in Trümmern, fast zwei Millionen Menschen versuchen, zwischen den Ruinen ein neues Leben zu beginnen. Für ihre beeindruckende Dokumentation nutzte Regisseurin Irmgard von zur Mühlen u. a. bisher unveröffentlichtes Filmmaterial aus Moskauer Archiven.
Hier können Sie den Film schauen: Pfeil https://www.youtube.com/watch?v=KS_Vw5DMlEI







DER BLAUE TIGER




Eine naturbelassene Oase inmitten der Großstadt
Wie eine vergessene Insel liegt ein alter botanischer Garten inmitten einer lauten Stadt. Hier lebt die 9-jährige Johanna gemeinsam mit ihrer Mutter, dem wortkargen Gärtner Blume und ihrem besten Freund Mathias. Dessen Großvater hatte den botanischen Garten einst gegründet, inzwischen gehört das Areal aber der Stadt und verwahrlost zusehends.
Hier können Sie den Film schauen:  Pfeil  https://www.youtube.com/watch?v=iCSB375hB6o&list=PLfEblejE-l3n378zkWnbjeGGFlZfHDryw&index=52&t=0s

Fortsetzung folgt - Startnext




Unterstützen

Kino on Demand



Auch wenn wir Sie zurzeit leider nicht bei uns im Eva begrüßen können, müssen Sie auf große Filme nicht verzichten! Auf  Pfeil Kino on Demand-Eva/ bieten wir Ihnen ein umfassendes Film-Programm mit Neuheiten, Klassikern und Geheimtipps. Und das Beste: Sie leihen die Filme online direkt bei uns aus und erhalten beim ersten und bei jedem fünften Abruf einen 5 Euro-Kinogutschein, den Sie bei uns einlösen können, sobald wir wieder geöffnet haben.

 Pfeil Kino on Demand

Jetzt auch ISADORAS KINDER hier bei Kino on Demand:
 Pfeil ISADORAS KINDER

Wir freuen uns sehr, wenn Sie dabei sind und diesen Post mit Ihren Freund_innen teilen!

Jenseits des Sichtbaren - Hilma af Klint




Helfen.Berlin

Wir sind gerührt, es gibt soviele Menschen, die uns kleinen Unternehmen helfen wollen.
Auch Helfen.Berlin ist so eine spontane Initiative, bei der Sie unser Kino unterstützen können … mit Gutschein-Kauf. Der Verkaufserlös geht komplett an unser Kino!

Wir sagen danke bei den Initiator_innen und bei Ihnen, unseren lieben Stammgästen, die über Helfen.Berlin unser Kino unterstützen wollen.

Schauen Sie selbst hier bei Helfen.Berlin:

 Pfeil Helfen.Berlin

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Daleká cesta | Distant Journey | Der weite Weg

Hier gibt es den Trailer:  Pfeil 












Tschechoslowakei 1949, 103 Min.
Regie: Alfréd Radok
Mit: Blanka Waleská, Otomar Krejca, Viktor Ocásek, Zdenka Baldová, Eduard Kohout
Berlinale 2020 – Sektion: Berlinale Classics - Welterstaufführung der digital restaurierten Fassung.

Wir vermissen Sie bei uns im Eva. So haben wir wenigstens einen Kinoschatz für Sie geborgen.
Wenn Sie sich für Geschichte, Filmgeschichte, den alten deutschen Film und den Nationalsozialismus interessieren, ist das genau der Film für Sie. Zumal wir ja gerade die Erinnerung an die Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück begehen.

An der Berlinale 2020 wurde mit viel Stolz die Welterstaufführung der digital restaurierten Fassung gezeigt.
Hier im Netz gibt es die nicht restaurierte Fassung mit englischen Untertieln.

Alfréd Radoks „Daleká Cesta“ (Distant Journey) gilt als erste filmische Repräsentation der Shoah in der Tschechoslowakei. Der Film ist – trotz der Zentralität des Zweiten Weltkriegs in der sowjetischen Erinnerungskultur – eine der wenigen filmischen Thematisierungen des Holocaust direkt nach dem Krieg. Bereits wenige Monate nach seiner Veröffentlichung 1949 fiel der Film der Zensur zum Opfer. Nichtsdestotrotz erlangte "Daleká Cesta" internationale Beachtung. Er stellte einen wichtigen Referenzpunkt für spätere filmische Auseinandersetzungen mit dem Holocaust, beispielsweise für Alain Resnais´ "Nacht und Nebel", dar. Erst mit seiner TV-Premiere 1991 wurde Radoks Film wieder einem breiteren Publikum zugänglich. Er handelt vom Schicksal einer tschechisch-jüdischen Ärztin, ihrer Familie und ihres nicht-jüdischen Ehemanns während der Nazi-Okkupation, vom zunehmend durch antisemitische Sondergesetze und Schikanen bestimmten Alltag in Prag, von der Deportation nach Theresienstadt und dem Überlebenskampf im Ghetto. Radok verwebt in "Daleká Cesta" die fiktionale Geschichte der Ärztin Hana Kaufmanova mit Ausschnitten aus NS-Wochenschauen und Leni Riefenstahls Parteitagsfilm "Triumph des Willens". An den Originalschauplätzen des Theresienstädter Ghettos gedrehte, teils groteske Spielfilmszenen prägen den Film im späteren Verlauf der Handlung. Radok selbst hatte unter dem Naziregime mehrere Monate in einem Lager für sogenannte "Mischlinge" verbracht. Sein Vater ist in Theresienstadt umgekommen.

Ein albtraumhaften, expressionistischen "Totentanz", den zu schauen sich mehr als lohnt!

Sie schauen sich diesen Film bei sich zuhause an, und wenn Sie mögen, erwerben Sie virtuell eine Kinokarte und unterstützen unser Kino, indem Sie uns den Betrag einer Kinokarte (9 Euro normal, 7 Eure ermässigt, 5 Euro Kinderkarte) auf unser Konto überweisen: Eva-Lichtspiele, Karlheinz Opitz, IBAN: DE07 1009 0000 7446 5900 00
Jeder Euro hilft uns, diese Coronazeit als geschlossenes Kino zu überstehen.

Hier geht es zum Film:  Pfeil 

Hilf Deinem Kino

#hilfdeinemkino
Unser Werbeanbieter hat eine tolle Aktion gestartet. Ihr guckt Filmwerbung und wir im Eva bekommen die Werbeeinnahmen. Macht Ihr mit? Wir würden uns freuen.

Bleibt Zuhause und schaut Kino Werbung - so könnt ihr uns ganz einfach helfen.

 Pfeil Hilf Deinem Kino

Eine bundesweite Aktion von WerbeWeischer, die wir gerne für unser Kino aufnehmen und anbieten.

Und so geht es:

1. Wähle auf www.hilfdeinemkino.de jetzt dein Lieblingskino (EVA-LICHTSPIELE natürlich) aus. Klicke dafür einfach auf das rote Fähnchen an deinem Kinostandort.

2. Nach deiner Kinoauswahl öffnet sich ein Pop-Up Fenster, einfach die Auswahl bestätigen.

3. Nun werden dir typische Kinowerbespots gezeigt, die du normalerweise bei uns im Vorprogramm gezeigt werden. Einfach die Kinospots anschauen und schon hilfst du uns. Jeder von unseren Werbepartnern bezahlte Spot unterstützt das Kino direkt. Drei einfache Schritte, um die Eva-Lichtspiele zu unterstützen.

Oder gar keine Lust auf Werbung, sondern lieber direkt helfen? Dann klick einfach auf den Spenden-Button deines Lieblingskinos.


Der weite Weg

Der alte deutsche Film virtuell

Sie vermissen den wöchentlichen "alten deutschen Film"? Wir jedenfalls vermissen es, Sie beim "alten Deutschen Film" im Eva begrüßen zu dürfen. Aber wir haben eine Idee, wie Sie wenigstens digital zu einem alten deutschen Film bzw. österreichischen Film kommen und so gedanklich mit unserem Eva verbunden sind. Auf youtub ist der Film DER WEITE WEG von 1946 frei zugänglich. Hier haben wir ein kleines Begrüßungsvideo für Sie gedreht.
Den Link zum Film selbst finden Sie weiter unten.



Sie schauen sich diesen Film bei sich zuhause an, und wenn Sie mögen, erwerben Sie virtuell eine Kinokarte und unterstützen unser Kino, indem Sie uns den Betrag einer Kinokarte (9 Euro normal, 7 Eure ermässigt, 5 Euro Kinderkarte) auf unser Konto überweisen: Eva-Lichtspiele, Karlheinz Opitz, IBAN: DE07 1009 0000 7446 5900 00
Jeder Euro hilft uns diese Coronazeit als geschlossenes Kino zu überstehen.

DER WEITE WEG, deutscher Verleihtitel SCHICKSAL IN KETTEN, ist ein österreichisches Heimkehrerdrama von Eduard Hoesch aus dem Jahr 1946.

Regie: Eduard Hoesch
Drehbuch: Eduard Hoesch
Produktion: Eduard Hoesch
Musik: Frank Fox
Kamera: Karl Kurzmayer, Anton Pucher
Schnitt: Henny Brünsch

Besetzung:
Rudolf Prack, Maria Andergast, Hans Holt, Willy Danek, Karl Skraup, Thea Weis, Ilse Hanel, Mizi Griebl, Hermann Erhardt, Franz Böheim, Teddy Kern, Rudi Schipper u.a.




Der alte deutsche Film

Diese Reihe hat Tradition... und erfreut sich wachsender Beliebtheit!

Tatsächlich kommen immer mehr junggebliebene Senioren, aber immer öfter auch filmhistorisch interessierte jüngere Menschen zu unseren Mittwochs-Filmen. Hier zeigen wir - meistens mit erstklassigen 35mm Filmkopien - bekannte und fast unbekannte deutschsprachige Filme aus den 30er und 40er Jahren. Zu den Filmen werden Einführungen gehalten.

Und vorher gibt´s immer ein Stückchen Kuchen!

Sofern der Spielbetrieb dann wieder stattfindet würden wir Ihnen folgende Filme im Juni präsentieren. Allerdings ist damit zu rechnen, dass es auf keinen Fall vor Juli losgehen wird. Aber dann zeigen wir Ihnen diese Filme einfach zu einem späteren Zeitpunkt. Wir bleiben auf alle Fälle da und halten am alten deutschen Film fest, darauf können Sie setzen...:

3. Juni 2020 ZIRKUS RENZ
D 1943 | 93 min. | 35mm
Regie: Arthur Maria Rabenalt
Mit René Deltgen, Paul Klinger, Angelika Hauff, Alice Treff, Fritz Odemar, Ernst Waldow u.v.a.
Für den Film frei bearbeitete Biographie des Berliner Zirkus-Pioniers Ernst Jakob Renz (1815 - 1892).

10. Juni 2020 ANDREAS SCHLÜTER
D 1942 | 110 min. | 35mm
Regie: Herbert Maisch
Mit Heinrich George, Olga Tschechowa, Dorothea Wieck, Karl John, Mila Kopp, Eduard von Winterstein, Theodor Loos, Paul Dahlke u.v.a.
Historienfilm über den Berliner Hofbaumeister und Bildhauer - frei gestaltet nach Motiven des Romans Der Münzturm (1936) von Alfons von Czibulka.

17. Juni 2020 STEFANIE
D 1958 | 99 min. | 35mm
Regie: Josef von Baky
Mit Carlos Thompson, Sabine Sinjen, Mady Rahl, Elisabeth Flickenschildt, Rainer Penkert u.v.a.
Eine Liebeskomödie, mit der die damals erst 16-jährige und 1995 verstorbene Sabine Sinjen zum Publikumsliebling avancierte.

24. Juni 2020 DAS LIED DER NACHTIGALL
D 1944 | 90 min. | 35mm
Regie: Theo Lingen
Mit Elfie Mayerhofer, Johannes Riemann, Paul Kemp, Theo Lingen, Margot Hielscher, Will Dohm, Fritz Odemar, Annie Rosar u.v.a.
Operettenhafte Musikkomödie, in der eine als Asiatin verkleidete Sängerin Karriere macht. - Tolle Rolle für Elfie Mayerhofer.


...jeden Mittwoch um 15:45 Uhr in den EVA-Lichtspielen!

Filme in Originalfassung !

Auf vielfachen Wunsch zeigen wir in den EVA-Lichtspielen weiterhin auch Filme in der Originalfassung.
Das heißt, an fast jedem Mittwoch können Sie bei uns Filme in der jeweiligen Originalsprache mit deutschen Untertiteln sehen.

Wir wünschen viel Spaß & Gute Unterhaltung.
Karlheinz Opitz und das EVA-Team

Filmreihe 2020 "Menschsein"

"Menschsein in den neuen 20er Jahren"

Nach unserer Filmreihe 2017 „MUT: Yes We Can – wir schaffen das – wir tun etwas!“ (Trumpwahl), 2018 „Mehr Empathie wagen - Wider die soziale Kälte“ (Brutalisierung des öffentlichen Lebens) und 2019 "Zwischen Anspruch & Wirklichkeit - Werte und Haltung zeigen" (Klimawandel und Flucht) wollen wir auch 2020 Gesicht und Haltung zeigen. Wir tun das, indem wir Filme zeigen, die das Menschsein reflektieren und die Würde aller Menschen betonen. Filme, die zeigen, wie sehr Menschsein in schwierigen Zeiten notwendig ist, wie wichtig es ist unsere Demokratie zu stärken und sich der Brutalisierung, Ausgrenzung und dem Populismus entgegen zustellen. Unsere Haltung zeigen wir aber auch damit, dass das Eva ein sicherer Ort für alle ist und bleibt.

Trumps, Orbans und Bolsonaros arbeiten weiterhin an der Zerstörung unseres Planeten und des menschlichen Zusammenhalts über alle Grenzen hinweg.
Am Ende des Jahres, wo wir diese Filmreihe aufsetzen, tragen die Politiker_innen in Deutschland und der EU einen erbärmlichen Streit um 4000 unbegleitete jugendliche Geflüchtete in einem viel zu überfüllten Flüchtlingslager in Griechenland, aus.

In Zeiten, in denen Menschlichkeit und Solidarität verloren zu gehen scheinen, ist es uns Anliegen und Pflicht, etwas dagegen zu tun. All diesen Widerwärtigkeiten gemeinsam ist eine menschenverachtende Sicht, ein Ausgrenzen alles Fremden und ein eklatanter Mangel an Menschlichkeit. Das alles wollen wir als Kinomacher_innen nicht akzeptieren. Wir bekennen Farbe mit unserem Programm für eine offene, humane und solidarische Gesellschaft.
Mindestens einmal pro Monat wollen wir einen Film innerhalb dieser Jahresreihe zeigen. Wir werden dabei bewusst auch auf Filme setzen über Menschen, die uns mit ihrem Charisma und ihrem Mut vor Augen führen, was alles möglich ist.
Auf eine Zukunft für uns alle auf diesem einen unserem schönen Planeten!

Wir stellen unsere Reihe 2020 unter das Motto „Menschsein in den neuen 20er Jahren“.
Wenn dereinst unsere Enkel fragen, was habt ihr gegen den Klimawandel, den Hass, den rechten Populismus, den Rassismus und die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt getan, wollen wir wenigstens sagen können, wir haben nicht weggeschaut, wir haben hingeschaut, wir haben an unseren humanistischen Idealen wider den Zeitgeist festgehalten, und genau dafür haben wir Filme gezeigt.
Wir freuen uns auf Filme, die von Menschen und Handlungen erzählen werden, die unsere Erde wieder lebenswerter machen.

Auf ein neues, engagiertes Filmjahr 2020 in Ihren Eva-Lichtspielen!


Die nächsten Filme der Reihe "Menschsein in den neuen 20er Jahren" sind:

JENSEITS DES SICHTBAREN - HILMA AF KLINT (hoffentlich bald wieder)
ME TOO – WER WILL SCHON NORMAL SEIN? (nächstes Jahr am 21. März 2021)
DER FALL RICHARD JEWELL (hoffentlich bald)
BROT (hoffentlich bald)
HARRIET - DER WEG IN DIE FREIHEIT (hoffentlich bald)
VERGIFTETE WAHRHEIT (hoffentlich bald)
CORPUS CHRISTI (Juni)


Das waren bisher die Filme unserer Reihe 2020:
ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL (Dezember 2019 zum Bundesstart)
THE PEANUT BUTTER FALCON (Januar 2020)
VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS (Januar 2020 Bundesstart)
CRESCENDO - #MAKEMUSICNOTWAR (Januar 2020 zum Bundesstart)
DAS GEHEIME LEBEN DER BÄUME (Januar 2020 zum Bundesstart)
LITTLE WOMEN (Januar 2020)
BOMBSHELL (Februar 2020 zum Bundesstart)
ENKEL FÜR ANFÄNGER (Februar 2020)
INTRIGE (Februar 2020)
JENSEITS DES SICHTBAREN - HILMA AF KLINT (März 2020 zum Bundesstart)