Blissestraße 18
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 14 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Dienstag 5,-- €
Wir zeigen heute,
Dienstag, den 23.05.2017:


15:30 Eva:
Zu guter Letzt

18:00 Eva:
Embrace - Du bist schoen (OmU)

20:30 Eva:
Rueckkehr nach Montauk (DF)

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Bundesplatz-Kino

Impressum

Die Schluempfe - Das verlorene Dorf

...von Donnerstag (25.5.) bis einschliesslich Sonntag (28.5.) täglich um 13:15 Uhr im Familienprogramm in den Eva-Lichtspielen !

2011 und 2013 bevölkerten die berühmten Schlümpfe die Kinoleinwände. Der neue Film führt in die magischen Wälder rund um Schlumpfhausen. Dem "Gnomeo & Julia"-Regisseur Kelly Asbury gelingt ein unterhaltsames, sehr farbenfrohes Abenteuer mit einigen aufregenden Szenen und Slapstick-Elementen, in dem Schlumpfine mit ihrer Identität hadert.

Filmkritik:

Natürlich sucht Erzfeind Gargamel (deutscher Sprecher: Christoph Maria Herbst) die Schlümpfe auch in der Neuauflage heim, doch erst einmal geht es um Schlumpfine (Nora Tschirner) und ihre Sonderrolle in Schlumpfhausen. Sie ist das einzige Mädchen im Dorf und wurde zudem vom bösen Zauberer Gargamel aus einem Klumpen Lehm erschaffen. Ist sie überhaupt ein „echter“ Schlumpf? Was unterscheidet sie von den anderen? Ihre Bestimmung meint Schlumpfine zu erkennen, als sie und ihre Freunde Schlaubi, Hefty und Clumsy (Axel Stein, Rick Kavanian & Tim Oliver Schultz) erfahren, dass Gargamel dank einer Karte den Weg zu einem bislang unentdeckten Schlumpfdorf kennt. Um die fremden Schlümpfe zu warnen, begeben sich Schlumpfine & co ohne Wissen von Papa Schlumpf (Heiner Lauterbach) in den Verbotenen Wald, wo magische Wesen wie feuerspeiende Fliegen leben. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Gargamel, seine Katze Azrael und der Geier Harold sind bereits unterwegs...

Ihr Debüt feierten die Schlümpfe 1958 als Teil der Serie „Johann und Pfiffikus“, doch bald etablierten sich die vom belgischen Zeichner Pierre Culliford (1928-1992) entworfenen Comicfiguren mit ihrem wuseligen Charme als eigenständige Marke. Bis heute haben die blauen Gesellen Auftritte quer durch alle Medienformate absolviert, von Fernsehserien über Videospiele bis hin zu Hörspielen. So wundert es nicht, dass nach den Realfilmen nun ein weiterer, diesmal vollständig animierter Film ins Kino kommt.

Das bunte Abenteuer überzeugt mit der fantasievollen Gestaltung, wenn im Verbotenen Wald das Wasser eines Flusses über dem Boden schwebt oder sich die Schlümpfe in einer weitläufigen Höhle verirren und das Bild einen Querschnitt der chaotischen Situation zeigt. Das Drehbuch von Stacey Harman („Die Goldbergs“) und Pamela Ribon („Vaiana“) verhandelt das Kinderfilm-typische Thema Freundschaft sowie den Mut, an sich selbst zu glauben. Schlumpfine hinterfragt ihre Identität und lernt schließlich, dass ihre Taten mehr über sie aussagen als ihre Herkunft. „Du kannst alles sein, was du willst,“ lautet die am Ende an Schlumpfine gerichtete Botschaft, die den kurzweiligen Animationsfilm gelungen abrundet.

Christian Horn, programmkino.de
 Offizielle Filmwebseite

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