Blissestraße 18
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Eintrittspreise:
-Erwachsene 8,-- €
-Kinder (bis 14 J.) 5,-- €
-ermäßigt 7,-- €
-Kinotag: Dienstag 5,-- €
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 30.03.2017:


15:15 Eva:
A United Kingdom (DF)

18:00 Eva:
Wien vor der Nacht

20:15 Eva:
A United Kingdom (DF)

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Bundesplatz-Kino

Impressum

Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

...von Freitag, dem 31.3. bis Dienstag, den 4.4 um 17:30 Uhr in der deutschen Fassung!

„Hidden Figures“ ist ein herzlicher Tribut an drei bemerkenswerte Frauen, die jenseits des Rampenlichts die Grenzen der Hautfarbe und das Geschlechts durchbrochen haben. (The Hollywood Reporter)

Fast jeder kennt Namen kühner Astronauten. Dass die Weltmacht USA ihren globalen Durchbruch beim Wettrennen ins All jedoch brillanten, afroamerikanischen Mathematikerinnen verdankt, weiß freilich kaum jemand. Trotz aller rassistischen und sexistischen Vorurteile gaben diese Pionierinnen nicht auf und setzten sich Anfang der 1960er Jahre in einer weißen und männerdominierten Gesellschaft bei der NASA durch. Einzigartig erzählt das Mut machende, temporeiche, historische Drama ihre außergewöhnliche Geschichte. Dabei agiert das sympathische afroamerikanische Frauentrio Taraji P. Henson, Oscar-Gewinnerin Octavia Spencer („The Help“) und Janelle Monáe („The Equalizer“) in der bislang unbekannten Episode der US-amerikanischen Raumfahrt hinreißend schlagfertig. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine gleichberechtigte Zukunft. (...)

Auch wenn die Gräuel der Sechziger Jahre, in denen die Übergriffe auf die schwarze Bevölkerung ihren brutalen Höhepunkt erreichen, in dem historischen Gleichberechtigungsdrama eher eine Randnotiz bleiben, wird nichts beschönigt. Regisseur Theodore Melfis optimistische, geradlinige Inszenierung, nach dem gleichnamigen Sachbuch von Margot Lee Shetterly, missachtet die Abgründe rassistischer Gewalt keineswegs. Im Vordergrund seines spannenden Biopics steht jedoch die solidarische Freundschaft und Lebensfreude des talentierten, entwaffnenden Trios schwarzer Wissenschaftlerinnen, die sich mit Selbstbewusstsein, intelligentem Witz und Kampfeswillen nehmen, was ihnen zusteht.

Mit charakterstarker Besetzung, ungewöhnlichen Blickwinkel und beachtlich erzählerischem Sog geht dieses klassische Feel-Good-Drama Geschichte im opulenten Mad Men-Style der 60er Jahre auf Oscarkurs. Denn die Schauspielleistung dieses weiblichen Think Tanks, darunter Oscarpreisträgerin Octavia Spencer, überzeugt in jeder Minute. Zudem sind Heldinnen wie Katherine, Dorothy und Mary, selbst heute noch, längst überfällige Mut machende Identifikationsfiguren. Sie spornen Mädchen und Frauen an, ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben und hartnäckig Hürden zu überwinden. Schließlich galten Mathematik und Wissenschaft lange genug als Männerdomäne. Und immer noch bremsen Rollenklischees oft einen Wandel.

An der Seite von Whitney Houston brachte Kevin Costner einst als „Bodyguard“ reihenweise Frauenherzen zum Schmelzen. Inzwischen ist der gebürtige Kalifornier, der mit dem Indianerepos „Der mit dem Wolf tanzt“ zum Superstar avancierte, seltener auf der Kinoleinwand zu sehen. Als Darsteller kantiger Figuren, die sich aus Ehrgefühl oder Patriotismus für die gute Sache engagieren, liefert er hier wieder einen weiteren überzeugenden Auftritt. Last but not least, was wäre eine filmische Zeitreise in diese Ära ohne den unvergesslichen, unverwechselbaren Groove. Grammy-Preisträger Will Pharell´s Soundtrack macht zusammen mit Komponist Hans Zimmer, die musikalische Revolution des Motown-Sounds und seine innovative Kraft wieder lebendig.

(Luitgard Koch, programmkino.de)

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